KI-generierte Bilder
Setzen Sie KI-generierte Bilder nur nach sorgfältiger Prüfung ein. Vermeiden Sie fotorealistische KI-Bilder möglichst und kennzeichnen Sie diese bei Verwendung immer. Nutzen Sie KI-generierte Illustrationen nur, wenn sie zum Corporate Design passen und klar als Illustration erkennbar sind.
Fotorealistische KI-Bilder
Fotorealistische KI-Bilder, insbesondere Personenmotive, sollten nur in begründeten Ausnahmefällen verwendet werden. Sie können als echte Personen, Situationen oder HTW-Angehörige missverstanden werden. Wenn fotorealistische KI-generierte oder KI-bearbeitete Bilder eingesetzt werden, müssen sie transparent gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung sollte direkt am Bild oder in der Bildunterschrift erfolgen, zum Beispiel:
- „KI-generiertes Bild“
- „Dieses Bild wurde mit KI erzeugt. Es zeigt keine reale Person.“
- „Dieses Bild wurde mit KI bearbeitet.“
Hintergrund ist unter anderem der EU AI Act: Für realistisch wirkende KI-generierte oder KI-manipulierte Inhalte gelten Transparenzpflichten, wenn sie als echte Personen, Orte, Situationen oder Ereignisse verstanden werden könnten.

KI-generierte Illustrationen
KI-generierte Illustrationen müssen zum Corporate Design der HTW Berlin passen. Das betrifft insbesondere Farbwelt, Hausschrift, Stil, Bildsprache und gestalterische Qualität. Illustrationen sollten klar, reduziert und verständlich sein und sich harmonisch in bestehende HTW-Medien einfügen. Auch bei Illustrationen sollte im Einzelfall geprüft werden, ob eine Kennzeichnung sinnvoll ist, zum Beispiel wenn der KI-Einsatz für Nutzer*innen relevant sein könnte oder Missverständnisse vermieden werden sollen. Eine mögliche Kennzeichnung ist:
- „KI-generierte Illustration“

Prüfung und Dokumentation
KI-generierte Bilder sollten vor der Veröffentlichung geprüft werden, weil nicht immer nachvollziehbar ist, auf welchen Trainingsdaten sie beruhen. Dadurch können Bilder unbeabsichtigt bestehenden Motiven ähneln, urheberrechtlich geschützte Elemente übernehmen, Marken oder Logo-Fragmente enthalten.
- Prompt prüfen: Keine Namen von Künstler*innen, Fotograf*innen, Marken, Studios, Serien oder realen Personen verwenden.
- Sichtprüfung: Sind Logos, Marken, Wasserzeichen, Signaturen, Textfragmente oder erkennbare Personen zu sehen?
- Rückwärtssuche: Das Bild und ggf. einzelne Ausschnitte mit Google Lens, TinEye oder einer anderen Rückwärtssuche prüfen.
- Kontext prüfen: Könnte das Bild als echtes Foto oder reale Situation missverstanden werden?
- Dokumentieren: Tool, Datum, Prompt, Zweck und Ergebnis der Prüfung kurz in einer Excel-Tabelle festhalten.