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Videos an der HTW Berlin

Das Thema Bewegtbild ist mittlerweile auch an den Hochschulen angekommen und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das Team Kommunikation hat in den vergangenen Jahren immer wieder Videoproduktionen mit professioneller Unterstützung umgesetzt. Seit 2020 gibt es das zentrale Format „BuschFunk“ sowie das auf Studiengänge abzielende Format „Mein Studiengang in 60 Sekunden“. Uns erreichen aber auch immer mehr Fragen zu Videoproduktionen aus anderen Bereichen der Hochschule. Im Folgenden wollen wir Ihnen zum Thema kompakte Hilfestellung geben. Wichtig: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird mit der Zeit wachsen.  

Allgemeines

  • Eine Idee hat man schnell. Sie sollten sich aber im Vorfeld genau überlegen, ob Sie auch die entsprechenden Ressourcen haben und die Idee auch Ihrem Ziel zuträglich ist. Denn: Auch wenn ein Video innerhalb weniger Minuten konsumiert werden kann, ist seine Produktion aufwändig und sollte nicht unterschätzt werden.
  • Wenn die Ressourcen geklärt sind, sollten die verschiedenen Schritte für die Videoproduktion ins Visier genommen werden. Hierbei kann ein Projektplan helfen. Wichtig: Fangen Sie rechtzeitig mit den Planungen und Absprachen an. Häufig denkt man nur an den Dreh an sich, aber ebenso wie beim Malern, müssen bei einer Videoproduktion verschiedene Punkte vor- und nachbereitet werden. Folgende Fragen sollen Sie bei Ihren Planungen unterstützen.

Vor dem Videodreh

  • Filmen Sie in Eigenregie oder brauchen Sie professionelle Unterstützung?
  • Wo und was genau soll gedreht werden? Welches inhaltliche Thema soll das Video adressieren?
  • Werden Protagonisten für das Video gebraucht und wenn ja, wer genau? Gibt es eine finanzielle Aufwandsentschädigung? Falls ja, muss ein entsprechender Werkvertrag aufgesetzt werden und sichergestellt werden, dass die Nutzungsrechte geklärt sind.
  • Was genau soll gefilmt werden? Gibt es Sprechanteile? Werden Requisiten benötigt? Damit man am Tag des Videodrehs gut vorbereitet ist, sollte ein Drehplan und Skript für die Protagonist*innen geschrieben werden.
  • Werden aus bereits bestehenden Videos Sequenzen für das Video benötigt? Klären Sie entsprechend die Rechte mit den Verantwortlichen ab.
  • Damit beim Videodreh alle wissen, was zu tun ist, eignet sich ein entsprechender Einsatzplan mit genauer Zeitplanung. Idealerweise gibt es eine Projektleitung, die den Zeitplan im Blick hält.
  • Planen Sie Iterationen ein. Wir alle wissen, dass es immer wieder zu Projektverzögerungen kommen kann, planen Sie deshalb genügend Zeit für Ihr Videoprojekt ein und klären Sie Erreichbarkeiten für den Fall der Fälle am Tag des Videodrehs.
  • Informieren Sie die Protagonist*innen zum Thema Kleidung. Verzichtet werden sollte auf ausgeprägte Farbmuster, ins Auge springende Markenlogos und grelle Farben.

Am Tag des Videodrehs

  • Drucken Sie alle benötigten Unterlagen (Skript, Drehplan) für alle Beteiligten aus. Halten Sie die Requisiten bereit.
  • Haben Sie den Zeitplan fest im Blick! Schnell kann ein Videoprojekt finanziell deutlich teurer ausfallen, weil der Zeitplan nicht eingehalten wurde.
  • Halten Sie mattierende Tücher für die Protagonist*innen bereit.

Nach dem Videodreh

  • Nachdem das Video geschnitten und alle Grafiken inklusive Bauchbinden eingefügt wurden, leiten Sie es an alle Beteiligten zur Freigabe weiter. Bitte orientieren sich Sie bei allen grafischen Elementen am Corporate Design der Hochschule.
  • Im Sinne der Barrierefreiheit empfehlen wir, Untertitel einzufügen. Idealerweise in deutscher und englischer Sprache.
  • Häufig verschwinden Videos in der Versenkung, wenn man sie nicht entsprechend bewirbt. Hier kann die Verbreitung über Social Media helfen. Nehmen Sie daher rechtzeitig mit der zentralen Kommunikation auf. Gemeinsam überlegen wir, wo wir ihr Video am sinnvollsten einbinden können. Wichtig: Es ist nicht ratsam ein Video einfach überall zu verbreiten, die Zielgruppe bestimmt den Kanal.

Überblick zu Videoformaten

  • Imagefilm: Format, das Emotionen bei den Betrachtenden hervorrufen soll. Hier setzt man insbesondere auf starke Bilder. Imagevideos sollten eine maximale Länge von 3 Minuten nicht überschreiten.
  • Erklärvideo: Format, das Fakten zu einem bestimmten Thema vermittelt. Erklärvideos sind oftmals länger und fokussieren ein eher eng gefasstes Thema aus der Forschung in den Blick. Meist steht ein*e Forscher*in im Mittelpunkt.
  • Science Entertainment: Format, das auf unterhaltsame, teil humoristische Weise ein bestimmtes Oberthema verfolgt und journalistisch aufbereitet wurde.